R ü g e n
September 2001


Unseren Urlaub in Nordjütland haben wir genutzt, um auf der Rückreise über Schweden nach Rügen zu fahren. Viele Bekannte haben uns schon von der Insel erzählt und nun wollten wir sie auch mal kennen lernen.
Von Trelleborg/Schweden sind wir mit der Fähre nach 4 Stunden in Sassnitz auf Rügen angekommen. Bereits auf dieser Fahrt sind wunderschön die Kreidefelsen im Norden der Insel zu sehen. Am Hafen erwarten uns dann Hans und Gerda Dietrich, die mit uns zusammen einige Tage auf der Insel verbringen wollten.
Als Unterkunft hatten wir uns eine wunderschöne Pension mit dem zutreffenden Namen Villa Waldesruh im Seebad Baabe ausgesucht.

In den 4 Tagen unseres Aufenthaltes auf der Insel konnten wir nicht alles Sehenswerte kennenlernen. Aber bereits diese kurze Zeit genügte, um sich in diese Insel zu verlieben. Wir waren sehr begeistert und nutzen jede Minute unseres Aufenthaltes aus, um so viel wie möglich zu sehen.
Natürlich muß die Kreideküste auf dem Programm stehen. Der schönste Ausblick bietet sich auf dem 117 m hohen Königsstuhl. Der Sage nach wurde der, dem es gelang, den steilen Felsen von der Meerseite zu erklimmen, auf einem steinernen Stuhl zum König gekrönt.
Unbedingt sehenswert ist Kap Arkona. Mit der Arkonabahn geht es auf die kahle Anhöhe des nördlichsten Punktes der Insel. Bemerkenswert ist zu einem der eckige Leutturm, der 1826/27 nach Entwürfen von Karl-Friedrich Schinkel gebaut wurde und bis 1902 genutzt wurde. Danach übernahm der schlanke Rundturm die Funktion, den Schiffen die Küste kennlich zu machen.
Die kahle Fläche soll ursprünglich der Standort der slawischen Burg Jaromarsburg aus dem 6.Jahrhundert gewesen sein. 1168 konnte der vierköpfige Gott Swantevit die Burgbewohner nicht mehr von den dänischen Angreifern retten und es begann die Christianisierung. Eine Nachbildung seines Standbildes sowie einige Teile des Burgwalles erinnern noch heute an diese Zeit.
Das wohl schönste Ostseebad auf Rügen ist Sellin. Der Ort mit 2700 Einwohnern war 1885 noch ein Fischerdorf, aber bereit 1906 schon Badeort mit einer über 500 m langen Landungsbrücke. In den letzten Jahren erhielt der Ort eine neue Seebrücke mit Schiffsanlegestelle.
Leider ging die schöne Zeit asuf Rügen viel zu schnell vorbei. Sehr gefallen haben uns die sauberen Strände und vor allem die tollen Alleen. Die Insel kann auf den unterschiedlichsten Arten erkundet werden. Dazu gehört natürlich auch eine Fahrt mit dem Rasenden Roland

Wir beabsichtigen im April 2002 noch einmal für einige Tage die Insel zu besuchen und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen mit schönen sauberen Orten, vielen freundlichen Menschen, ausgezeichneten, aber preiswerten Lokalen und die Erholung pur.



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