Urlaub in der Eifel
im Juni 1998


Dieser Urlaub war eigentlich gar nicht eingeplant. Zufällig hatten wir die Gelegenheit, einen beruflichen Aufenthalt in Wuppertal zu einem 3-tägigen Abstecher in die Eifel auszunutzen. Eine Schulklassenfahrt führte mich in den 60er Jahren mal an den Rursee. Dieser Stausee war auch diesmal das Ziel. Unsere Rundfahrt führte uns in schöne kleine Städtchen in Deutschland und Belgien. Hier der Bericht dieses Kurztrips.
Von Wuppertal ging es erstmal Richtung Aachen und dann durch den Deutsch-Belgischen Naturpark nach Monschau. Dieses wunderschöne kleine Städtchen mit unzähligen Fachwerkhäusern ist heute nahezu verkehrsberuhigt und besticht durch sein komplett erhaltenes Ortsbild.
Ein ganz besonderes Juwel ist das Rote Haus. Das im Jahre 1760 als Residenz eines Tuchfabrikanten errichtete Haus zeigt heute als Museum die bürgerliche Wohnkultur vergangener Jahrhunderte. Empfehlenswert ist ein Bummel durch das romantische Städtchen an der Rur, das seinen Beinamen Eifelperle den dichtgedrängten Bürgerhäusern mit den unverwechselbaren Schieferdächern verdankt.
Unser nächstes Ziel war die traumhafte Burgstadt Nideggen. Die im 12. Jahrhundert aus rotem Sandstein erbaute Burg beherrscht das Rurtal. Das Burgenmuseum eröffnet Einblicke in die Welt der alten Ritter. Die herrlich anzusehenden Buntsteinfelsen unterhalb der Burg stehen unter Naturschutz. Weiter ging unsere Rundfahrt zum Rursee. Dieser 783 ha große Stausee hat ein Fassungsvermögen von 205 Millionen Kubikmeter. Wie ein blaues Band zieht sich die Talsperre durch die dichten Wälder der Nordeifel. Im Sommer ist der See nicht nur Ziel von Seglern und Motorschiffern (Elektro) und sondern auch von vielen Erholungssuchenden.
Ein Erlebnis ganz besonderer Art wurde uns bei unseren Belgieschen Nachbarn dargeboten. In dem Ort Dolhain-Limbourg fühlt man sich in vergangene Jahrhunderte zurückversetzt. Innerhalb der alten Befestigungsmauern zeigt sich der Ort noch in seiner ursprünglichen Form. Mit der gotischen Kirche, dem Schloss Posswick und den malerischen Straßen stellt der Ort eine der letzten Oasen der Ruhe dar.
Ein weiterer Höhepunkt war die Wanderung durch das Hohe Venn.Ein Knüppelpfad führt über die weiten Hochmoore, wo noch viele seltene Pflanzen gedeihen und eine reiche Tier- und Insektenwelt existiert. Hier entspringt auch der Fluß Rur. Beim Spaziergang durch diese, uns bisher unbekannte Natur, stellten wir uns vor, Nebel zieht über den Boden, ein eisiger Wind kommt auf..... Wir waren zufrieden, als wir das Moor verlassen hatten.


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